KI ist nicht gefährlich. Die Menschen sind es. Menschen füttern diese selbst lernenden Programme mit ihrem Weltbild und sorgen so dafür, dass aus einem guten Werkzeug ein schlechtes wird. Menschen nutzen dieses Werkzeug, um menschenverachtende Artikel und Bilder ins Internet zu stellen. Sie basteln damit sogar Programme, die das Internet mit solchen Inhalten geradezu fluten, um ihre eigene Agenda, ihr oft rassistisches und faschistisches Weltbild zu verbreiten.
Die Menschen sind das Problem, nicht die KI. Die ist nur ein Werkzeug. Leider wie viele Werkzeuge in den Händen der falschen Personen. Das ist nicht neu. Werkzeuge werden schon immer von machtgeilen Idioten für die falschen Zwecke genutzt. Sonst hätten wir keine Messerverbotszonen. Auch ich habe ein Messer in meiner Tasche. Ich brauche es, um Gemüse im Supermarkt von überflüssigem Blättern zu befreien. Deshalb bin ich aber kein alimentierter Messermann. Nur ein Mann mit Messer. Köche benutzen dieses Werkzeug täglich.
Nicht das Messer ist böse. Nicht die KI ist böse. Die Menschen sind es. Auch ich nutze KI für die Vertonung meiner Gedanken und mancher mag sie für böse halten. Auch ich habe ein Weltbild und schreibe meine Lyrik auf dieser Basis. Wenn ich sie mit KI in Musik verwandle und ins Internet hochlade, wird auch aus meinen Gedanken eine Botschaft und die wird nicht jedem gefallen.
Sind meine Botschaften gefährlich? Vielleicht. Doch meine Reichweite ist klein und wenn niemand meine Gedichte liest und meine Musik hört, ist die davon ausgehende Gefahr gering. Und selbst wenn meine Reichweite explodiert und mir plötzlich und unerwartet Millionen zujubeln, ist auch in diesem Fall nicht gefährlich, was die KI gemacht hat, sondern die von mir selbst geschriebenen Gedichte.
Was am Ende aus Worten werden kann, kann man am heiligen Buch der Christen sehen. Was die aus dem neuen Testament machten hat wenig mit der darin enthaltenen Botschaft zu tun. Die Worte werden nur genutzt, um Macht zu gewinnen, zu erhalten, zu vermehren. Sonst würden die Pfaffen nicht wie Fürsten, sondern wie Penner leben.
Ich hoffe dieser Missbrauch bleibt meinen Worten erspart. Die Gedichte schreibe ich ja noch selbst. Nur für die Musik nutze ich ein Werkzeug, das gleichzeitig gepriesen und verteufelt wird. Wie ihr es nutzen wollt, müsst ihr selbst entscheiden.

